Willkommen bei Berkemann: Johannes Schnütgen stellt sich vor
Seit Anfang April verstärkt Johannes Schnütgen als International Sales Manager unser Team – und bringt nicht nur jahrzehntelange Erfahrung aus dem Schuhhandel mit, sondern auch eine besondere Perspektive auf Menschen, Führung und Zusammenarbeit.
Wer Johannes begegnet, merkt schnell: Hier ist jemand, der Dinge bewegen will – und dabei bewusst auch mal innehält.
Vom Familienunternehmen in die internationale Welt
Johannes ist im wahrsten Sinne des Wortes „im Schuhkarton aufgewachsen“. Über viele Jahre führte er in dritter Generation das eigene Familienunternehmen, entwickelte es weiter, baute Filialen auf und beschäftigte
sich früh mit Themen wie E-Commerce und Digitalisierung.
Sein Weg führte ihn später zur ANWR, wo er Händler in ganz Deutschland beriet – zunächst im Bereich E-Commerce, später umfassend in der Handelsberatung. Besonders prägend: die Zeit während der Corona-Pandemie, in der er gleichzeitig Berater und selbst aktiver Händler war.
„Ich habe immer beide Seiten gesehen – und genau das hilft mir heute enorm.“
Nach weiteren Stationen in der Digitalisierungsberatung war für ihn klar: Es ist Zeit für etwas Neues. Die Rolle bei Berkemann – insbesondere mit internationalem Fokus – war genau die Herausforderung, die er gesucht hat.
Menschen verstehen, Märkte entwickeln
In seiner neuen Position geht es für Johannes vor allem darum, internationale Märkte zu analysieren, Potenziale zu erkennen und gezielt zu entwickeln.
Sein Ansatz: nicht mit der Gießkanne arbeiten, sondern Märkte wirklich verstehen.
„Wir müssen uns anschauen: Wie tickt ein Markt? Was braucht er wirklich? Und darauf aufbauend die richtigen Angebote machen.“
Dabei bringt er nicht nur ein breites Netzwerk und Sprachkenntnisse (u. a. Italienisch, Französisch und Englisch) mit, sondern vor allem eine große Neugier auf Menschen und Kulturen.
Besonders wichtig ist ihm der persönliche Kontakt:
Ob auf Messen, bei Kundenbesuchen oder im direkten Austausch – genau dort entsteht für ihn echter Fortschritt.
Was Esel mit Führung zu tun haben
Ein Thema, das bei Johannes sofort hängen bleibt: seine Leidenschaft für Esel.
Gemeinsam mit seiner Familie lebt er auf einem umgebauten Resthof – inklusive 2 Eseln. Was zunächst ungewöhnlich klingt, hat für ihn eine tiefere Bedeutung.
„Esel sind nicht stur – sie sind meinungsstabil.“
Was er daraus gelernt hat, überträgt er direkt in den Berufsalltag:
- Geduld haben
- Situationen erst verstehen, bevor man handelt
- Menschen überzeugen statt antreiben
- und: Das Tempo des Teams mitgehen
„Der Langsamere gibt die Geschwindigkeit vor – und am Ende kommt das ganze Team besser ans Ziel.“
Erste Eindrücke: Offen, direkt und gemeinsam unterwegs
Seine ersten Tage bei Berkemann beschreibt Johannes als durchweg positiv. Besonders aufgefallen sind ihm die offene Art im Team und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
„Ich habe das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen. Wenn etwas erledigt werden muss, dann wird es gemacht.“
Gleichzeitig sieht er – ganz bewusst – auch Potenziale zur Weiterentwicklung.
„Jedes Unternehmen hat Stellschrauben. Wichtig ist, sie zu erkennen – und gemeinsam daran zu arbeiten.“
„Ich habe richtig Bock“
Was ihn aktuell antreibt? Ganz klar: die Möglichkeit, etwas zu bewegen.
Titel oder Hierarchien spielen für ihn dabei keine Rolle:
„Mir ist egal, was auf der Visitenkarte steht. Wichtig ist, dass wir gemeinsam etwas nach vorne bringen.“
Diese Haltung zeigt sich auch in dem, was er seinen neuen Kolleginnen und Kollegen mitgeben möchte:
- Offen Feedback geben
- Dinge ausprobieren
- auch mal „out of the box“ denken
- und keine Angst vor neuen Wegen haben
Oder, wie er es selbst sagt:
„Macht mal was Verrücktes.“
Und privat?
Sein perfekter Feierabend ist überraschend ruhig:
Natur, ein Glas Weißwein – und Esel, die neugierig am Weinglas knabbern.
Kochen gehört für ihn ebenfalls zu den großen Leidenschaften – am liebsten stundenlang und mit der Familie und für andere.
Und wenn es um Berkemann-Produkte geht?
Dann hat er schon einen klaren Favoriten:
Die 3D-Strick-Modelle haben es ihm besonders angetan – „Lachen an den Füßen“,wie er selbst sagt.
Wir freuen uns, Johannes im Team zu haben – und sind gespannt, welche Wege er international für Berkemann erschließen wird.